Nachdem wir in Zürich-Hauptbahnhof angekommen waren, entpuppte sich die Distanz bis zu unserem Hotel tatsächlich als Katzensprung. Dass ein günstiges Hotel Zürich als Reiseziel nicht ausschliesst, hatte uns ohnehin schon erfreut. Wir hatten kurzerhand die infrage kommenden Häuser online gecheckt und uns rasch für das Comfort Hotel Royal entschieden. Eine Wahl, die wir nicht bereuen sollten.

Um uns ein genaueres Bild von dieser schönen Stadt zu machen, schlossen wir uns einer knapp zweistündigen Rundfahrt mit einem nostalgischen Trolleybus an. Das Wetter erlaubte es, im Freien zu sitzen und über Kopfhörer die Kommentare zur Stadtgeschichte, dem Kulturangebot und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu hören. Acht Sprachen stehen zur Auswahl, darunter auch Chinesisch und Japanisch. Auch zwei Fotostopps waren eingeplant, von dem die Japaner an Bord erwartungsgemäss besonders stark Gebrauch machten.

Wir bekamen einen Eindruck vom Zentrum der Finanzwelt und von der bekannten Bahnhofstrasse, die wir am nächsten Tag noch näher in Augenschein nehmen wollten. Man zeigte uns bedeutende Museen wie das Kunsthaus Zürich am Heimplatz (stand bereits auf unserem Besichtigungsplan). Ausserdem sahen wir die historische Strasse Limmatquai, das Grossmünster und die Fraumünsterkirche, deren Uhr sich des grössten Zifferblattes in Europa rühmen darf. Die von Marc Chagall entworfenen Kirchenfenster sind eine Touristenattraktion. Das Univiertel, die Villen am Zürichberg sowie ein paar landschaftlich schöne Aussichtspunkte komplettierten unsere Stadtrundfahrt.