Während die Kids im normalen Schulalltag häufig nebeneinander her leben, ist es vor allem die Zeit der Klassenreisen, die Schulklassen richtig zusammenschweisst und den Zusammenhalt zwischen den einzelnen Mitgliedern der Klassengemeinschaft fördert. Eine geschickte Wahl des Programms der Klassenreise kann diesen Prozess noch weiter verstärken, sodass im Folgenden hierauf eingegangen werden soll.

Die Rede ist an dieser Stelle von so genannten Outdoor-Trainings für Schulklassen, die das Ziel haben sollen, das Vertrauen zwischen den einzelnen Klassenmitgliedern zu erhöhen. Outdoor-Trainings bieten sich aus diesem Grund vor allem dann an, wenn eine Schulklasse in der Form erst seit Kurzem in dieser gemeinsamen Form besteht und / oder es in der letzten Zeit vermehrte Bildung von Grüppchen innerhalb der eigenen Schulklasse gibt.

Wie sieht so ein Outdoor-Training aus?

Nun, zunächst einmal ist dies natürlich eine Frage der Abstimmung zwischen dem Klassenlehrer und dem Anbieter der Outdoor-Trainings. In der Regel finden Outdoor-Trainings in einem waldreichen Gebiet statt, wo es auch die Möglichkeit gibt, klettern zu gehen. Gerade Klettern wirkt nämlich durchaus Vertrauens-bildend. Nach Überprüfung der ordnungsgemässen Sicherung durch den Outdoor-Veranstalter wird derjenige, der gerade oben in den Bäumen klettert, nämlich direkt durch seine eigenen Schulkameraden gesichert, sodass hierbei automatisch ein Vertrauen zwischen den Kids entsteht.

Die Vertrauensübungen können im weiteren Verlauf dann noch von vielen weiteren spezifischen Aufgaben unterstrichen werden. Eine Möglichkeit ist beispielsweise, sich mit geschlossenen AUgen rücklings aus ca. 1,50 Metern Höhe in die Arme der Gruppe fallen zu lassen.