Immer wieder gelangt man an einen Punkt, an dem der gegenwärtige Job keinen Spass mehr macht und man einmal mehr auf die Suche nach einem neuen Brötchengeber ist. Hat dann erst mal die Bewerbung Eindruck gemacht, so gilt es, im Vorstellungsgespräch endgültig zu überzeugen. Mit ein paar kleinen Schwindeleien beziehungsweise dem cleveren Weglassen von Tatsachen rückt der Traumjob schnell in erreichbare Nähe. Und wer weiss, vielleicht kommt ja schon bald ein sms via dolphin.ch, das eine Jobzusage beinhaltet.
Obligat ist im Bewerbungsgespräch etwa die Frage nach dem Wechselgrund. Hier lohnt es, ein wenig zu tricksen. Zwar ist üblicherweise der alte Arbeitgeber der Grund, eine entsprechende Erklärung kann sich aber möglicherweise negativ auswirken. Wer hingegen den neuen Arbeitgeber als besonders reizvoll und als spannende Herausforderung präsentiert, hat bessere Chancen. Diese steigen auch bei positiven Worten über den vorigen Chef. Zieht der Bewerber über den alten Arbeitgeber her, so begeistert das den potenziellen neuen Dienstgeber kaum. Was ebenfalls immer ankommt, ist Fachwissen. Wer vorab gut recherchiert, dann aber angibt, sich mit dem einen oder anderen Thema bereits in der Ausbildung beschäftigt zu haben, zeugt von solidem Wissen.
Kleine Lügen lohnen sich auch bei lückenhaften Lebensläufen. Zeiten, in denen der Bewerber arbeitssuchend oder krank war, wirken auf den neuen Arbeitgeber als Weiterbildungszeiten viel besser. Auch riskante Hobbys, die häufig zu Krankenstandstagen führen können, werden lieber durch harmlose Aktivitäten wie Lesen oder Schach ersetzt.

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