Sie ist Quell des Lebens auf unserer Erde, sie ist unendlich heiss, enorm hell und bietet eine unglaubliche Energiequelle: die Sonne. Durch sie gewinnt jedes Lebewesen auf der Erde seine Energie. Pflanzen speichern Sonnenenergie in Form von Stängeln, Blättern, Früchten oder Holz und Tiere und Menschen ernähren sich davon. Lange waren die Ernährung und der direkte Kontakt mit der Wärme die einzigen Formen, in denen Sonnenenergie von den Lebewesen der Erde genutzt wurde. Doch schon früh nutzten die Menschen ihre Kraft auch für andere Zwecke. Heu für die Tiere wird beispielsweise mit Sonnenkraft getrocknet und so für den Winter haltbar gemacht. Lehmziegel wurden früher in der Sonne getrocknet und noch heute nutzen wir die ihre Kraft ganz simpel beim Trocknen unserer Wäsche auf der Leine. Doch die Menschen wollten mehr und so wurde im späten 19. Jahrhundert der Grundstein zur Entwicklung von Anlagen gelegt, die die Sonnenenergie nutzen.

Bei den heutigen Solaranlagen wird im Wesentlichen zwischen Photovoltaik und Solarkollektoren unterschieden. Photovoltaikanlagen bestehen aus einzelnen Solarzellen, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln, die direkt genutzt oder ins Stromnetz eingespeist werden kann. Solarkollektoren dagegen werden zur Erwärmung von Brauchwasser genutzt. Dieses wird in speziellen Schläuchen über das Dach geleitet und erwärmt sich dort durch die Sonnenstrahlung. Das erwärmte Wasser wird dann zum Boiler gepumpt, der dann nur noch die Differenz bis zur Nutztemperatur beisteuern muss. In der Schweiz gibt es eine Auswahl an Anlagen gruenenwald-ag.ch.

Übrigens: Auch bei der Nutzung von Biokraftstoffen aus pflanzlichen Rohstoffen, Brennholz, Erdwärme und sogar bei fossilen Brennstoffen wird die gespeicherte Energie der Sonne genutzt. Sie wird in Pflanzen und der Erde gespeichert und kann vom Menschen bei Bedarf genutzt werden. Die Nutzung der Sonnenenergie hat also schon eine sehr lange Tradition, dabei werden unsere Techniken aber immer effektiver.

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