Aufgewachsen in Zimbabwe, fühlte sich meine Freundin ohne ihre Umgebung und ohne ihre Familie in London ziemlich fehl am Platz und fremd. Das neue Leben verlangte eine plötzliche und grosse Anpassung. Ich traff sie zum ersten Mal auf dem Markt in Nordafrika wo sie durchreiste und wo ich meinen Aufenthalt genoss. Wir kamen sofort ins Gespräch. Da sie eine Schwester und einen Bruder hat, wollten wir uns alle für den übernächsten Tag zum Essen treffen. Der Tag war unglaublich heiss und brachte eine kurze Schauer über die Erde. Wegen der schlammigen Wege zwischen meiner Bleibe und dem Restaurant überlegte ich mir, ob ich den geliehenen Roller nehmen sollte oder nicht. Ich entschied mich für die Variante Roller und wollte nicht zu spät kommen. Die jungen Leute aus Zimbabwe schienen mir sehr interessante Menschen zu sein und ich wollte sie ungerne warten lassen. Tatsächlich rutschten mir bei der letzten Kurve die Räder unter dem Schwerpunkt weg und ich lag am Boden. Der Roller schlitterte in die Büsche und ich war zum Glück unverletzt. Meine linke Seite mit Matsch befleckt trat ich in das Lokal und es war mir nur einen kleinen Moment peinlich. Wir lachten alle über meine Künste und hatten einen wunderbaren Abend. Sie erzählten von ihren Afrika Erlebnissen über Zanzibar, die Stone Town und das schöne Makoba über Tansania und über Zimbabwe. Damals wussten wir noch nicht, dass die Freundschaft lange bestehen sollte.